Über dem Wasser – am Rand des Waldes

3.2. Kampf mit Skelettwolf

Ich gehe neben einem dicht bewachsenen Getreidefeld mit meinem kleinen Hund an der Leine. Etwas hält Schritt im Dickicht, entschlossen schreite ich weiter, um ein Haus am Ende des Wegs zu erreichen. Auf der rechten Seite öffnet sich leicht abschüssig eine kleine Wiese mit niedrigen Obstbäumen. Zwischen den Stämmen huscht ein Wolfsrudel an uns vorbei. Vorsichtig bewege ich mich weiter.

Schließlich erreiche ich das Haus, dessen Türen ich verschließe, um uns zu schützen. Doch die Türen erweisen sich als unzuverlässig. Trotz meiner Bemühungen dringen sofort zwei der Wölfe ins Zimmer. Statt der befürchteten Bedrohung entpuppen sich die Tiere jedoch als zahm, und ich beschließe, sie zu streicheln. Auch andere Leute im Raum, die ich nun bemerke, gehen auf diese Weise vor. Nach einiger Zeit trete ich erschöpft nach draußen vor die Tür in den Garten. Vor mir steht eine Frau mit zwei Wölfen an der Leine.
           
Eines ihrer beiden wilden Haustiere ist ein skelettartiges Gebilde. Es kommt auf mich zu. Der angeleinte Skelettwolf trägt einen Maulkorb, der jedoch lose um seinen Hals baumelt. Das Tier schnappt nach meiner Hand. Ich löse mich vom Erdboden und schwebe nun in einiger Höhe. Dabei versuche ich durch Drehungen meiner Hand den Wolf loszuwerden. In einem mühsamen Prozess werde ich ihn schließlich los.
           
Während ich noch mit den Auswirkungen dieses Kampfs beschäftigt bin, sucht die Ärztin aus dem Pfarrhaus meine Hilfe, obwohl ich bereits müde bin. Doch diesmal lehne ich ab mit einem klaren: »Ich habe keine Zeit.«