Über dem Wasser – am Rand des Waldes
3.1. Schwebetanz über dem Wasser

Ich befinde mich an einem fließenden Gewässer neben einer Brücke. Die Stimmung ist sonnig, und ich wage es, mich in die Lüfte über dem Wasser zu schwingen, mit ausladenden Bewegungen oben zu bleiben, tanzend und frei, sichtbar für alle, die dort am Ufer sitzen, egal wie sie es finden. Sie machen sich lustig über mich. Das macht mir nichts. Ich bleibe oben.
Später trage ich Cowboystiefel zum langen Rock, selbst wenn andere das komisch finden.
Eine Kollegin taucht auf, in Haltung und Laufbahn ganz korrekt.
Sie spricht von einer Stiftung und wirkt, als wüsste sie immer, wie man es macht.
Sie bleibt am Rand.
Dann laufe ich mit meinem Sohn von seinem ehemaligen Zuhause hinab zum Alexanderplatz. Wir tragen keine Joggingschuhe. Er möchte weiter, etwas erledigen. Für mich ist hier Schluss. Wir bleiben noch einen Moment auf dem zentralen Platz unter den Hochhäusern. Danach will er mit dem Fahrrad ein paar Runden über dem See drehen.


