Von Wolfsrudel zu Hunden

Am Flussufer steht ein Rudel Wölfe zwischen den Stämmen, Blicke im Rücken, kalte Luft im Nacken. Im nächsten Moment sind es Hunde, hechelnd und vertraut, und der Wald wird wieder still.

In der Natur entdecke ich mit meinem Begleiter einen Sandhügel. Hockerabdrücke, dann runde Sitzschalen, menschliche Spuren im Kreis an den Hügel gelehnt. Weicher Sand unter den Händen.
Ein Porsche-artiger Transporter fährt heran und verdichtet alles zu einer kompakten Sandburg. Keine Abdrücke mehr möglich, Leere im Bauch.

Am Flussufer schlage ich ein Lager auf, Blick in ein Wäldchen: Hühner, Katzen, Eichhörnchen treten hervor. Ein Wolfsrudel steht am Waldrand. Blicke im Rücken, Luft kalt im Nacken. Ich hebe die Arme, will sie verjagen, doch stattdessen rennen sie auf mich zu. Herzschlag im Hals.

Im nächsten Moment Hunde. Hechelnd, vertraut. Die Wölfe lösen sich zwischen den Stämmen auf. Die Spannung verdampft, kühlere Luft zwischen Wald und Flussufer.