Unter dem Planschbecken

Als Papagei unter Kolleginnen versöhne ich mich mit Marlene Dietrich, während mein Sohn als Hyäne einem Wolfsangriff entkommt und ich gelähmt unter einem Planschbecken liegen bleibe.
Als Papagei unter Kolleginnen berichte ich von jemandem, der fremde Weihnachtsbäume in Galerien künstlerisch veredeln lässt. Daraufhin begegne ich Marlene Dietrich, deren Gesichtshaut zwar gereizt wirkt, deren Ausdruck viel weicher wirkt als früher, als wir befreundet waren. Nun will sie sich mit mir versöhnen und hat ein Video für uns vorbereitet. In dem Film ist mein Sohn eine Hyäne. Auf einem gemeinsamen Spaziergang in einer garstigen Landschaft werden wir Zeuge eines Wolfsangriffs auf eine Kuh. Mein Sohn verschwindet schnell unter einem Planschbecken, bevor er sich, das Raubtier im Visier, vorsichtig rückwärts aus der Szene bewegt. Auch die anderen Tiere sind angespannt und entfernen sich. Nur ich lege mich weiterhin unter das Planschbecken. Meine Beine sich gelähmt und außer Kontrolle. Sie rutschen immer wieder vor das Becken. Ich spüre, wie der Wolf herumschleicht, kann ihn aber nicht sehen. Die Bedrohung bleibt.


